
- Formulierungs- und Strukturierungshilfen zur Beschreibung der Idee und ihres Nutzens
- Visualisierungshilfen (z.B. Tag Clouds, Mind Maps, Symbol-/Teaser-Bilder)
- Kreative Weiterentwicklung der Idee, kreative Lösungsvarianten
- Kreative Schwachstellenanalyse der Idee, Pro- und Contra-Argumente
- Vollständigkeits-Check (auf konkrete Angaben in Problem- und Lösungsbeschreibungen)
- Vernetzung & Kooperation (Hinweise auf potentiell hilfreiche Personen, Mentoren, Co-Einreicher)
ChatGPT zur „Vermeidung von generischen KI-Vorschlägen“
Hier ist ein klar formulierter Prompt, den du z. B. in einem KI-Tool verwenden kannst, um genau zu deiner Fragestellung passende, praxistaugliche Antworten zu erhalten:
Prompt-Vorschlag: „Ich arbeite im Ideenmanagement/Vorschlagswesen eines Unternehmens. In letzter Zeit werden zunehmend viele Ideen eingereicht, die offensichtlich mit Unterstützung von KI-Tools generiert wurden. Diese Vorschläge sind meist nicht falsch oder unsinnig, aber sie haben keinen konkreten Bezug zu unseren realen Unternehmensprozessen, Rahmenbedingungen oder bestehenden Problemen. Dadurch entstehen hoher Prüfaufwand, geringe Umsetzbarkeit und unnötige Belastung für das Ideenmanagement.
Wenn du möchtest, kann ich dir den Prompt auch noch kürzer, länger, strukturierter oder speziell für ChatGPT/Claude/Midjourney optimiert ausformulieren.
- Vorschläge sind „generisch“, nicht betriebsspezifisch.
- Ideen wirken „copy-paste-artig“ ohne Bezug zu Prozessen, Abteilungen, Problemen oder vorhandenen Lösungen.
- Das Ideenmanagement muss viele Vorschläge prüfen, die kaum Mehrwert bieten.
- Die Motivation der Ideenprüfer sinkt, der Aufwand steigt.
- Die Einreicher glauben dennoch, sie hätten „gute Ideen“ geliefert.
- Pflichtfelder mit konkretem Unternehmensbezug, z. B.:
- „Welches konkrete Problem im Unternehmen soll diese Idee lösen?“
- „Wo tritt dieses Problem auf (Abteilung/Prozess)?“
- „Wie wird das Problem aktuell gelöst?“
- „Welche Personen/Teams wären betroffen?“
- „Welche Informationen haben Sie selbst erhoben?“
- „Worin unterscheidet sich dieser Vorschlag von einer allgemein formulierten KI-Idee?
- „Welche Informationen haben Sie selbst erhoben?“
- „Worin unterscheidet sich dieser Vorschlag von einer allgemein formulierten KI-Idee?“
Klare Regeln helfen enorm. Beispielsweise:
- „Ideen ohne klaren Unternehmensbezug werden nicht bewertet.“
- „Vorschläge müssen ein konkretes Ist-Problem und messbare Vorteile beinhalten.“
- „Allgemeine Digitalisierungs- oder Organisationsratschläge ohne Bezug zu bestehenden Prozessen werden abgelehnt.“
Das schafft Klarheit und reduziert Diskussionen.
3. Automatische Vorprüfung (Pre-Check) integrieren
Ein leichter, aber effektiver Prozessschritt:
- Einführung eines „Vorfilters“, der nur vollständige, problembezogene Vorschläge akzeptiert.
- Fehlende Angaben → automatische Rücksendung („Bitte konkretisieren Sie Punkt X und Y“).
- Templates oder Checklisten helfen, Wiederholungsschleifen zu reduzieren.
4. Einreicher durch Anleitung zu besseren Ideen führen
Viele nutzen KI, weil sie nicht wissen, wie man gute Vorschläge formuliert. Hilfreich:
- Kurzes 1-Seiten-Dokument“ „Wie schreibe ich eine gute Idee?“
- „Mini-Leitfaden“ im Formular:
Beispiele für gute und schlechte Ideen (anonymisiert)
Tipps zur sinnvollen KI-Nutzung, z.B.:
- Problem
- Ursache
- Lösung
- Nutzen
- Machbarkeit
- Beispiele für gute und schlechte Ideen (anonymisiert)
- Tipps zur sinnvollen KI-Nutzung, z.B.:
„So prompten Sie KI, um *konkrete* Ideen zu generieren: Stellen Sie die Unternehmenssituation detailliert dar.“
Ziel ist: KI nutzen ja — aber richtig.
5. Priorisierungsmechanismen verschärfen
Wenn zu viele Ideen eingehen, hilft eine strukturierte Priorisierung:
-
„Problemrelevanz“: Betrifft die Idee tatsächlich ein reales Problem?
-
„Betroffenheit“: Ist ein relevanter Unternehmensbereich involviert?
- „Nutzenpotenzial“: Kann die Idee überhaupt messbare Verbesserung bringen?
- „Umsetzbarkeit“: Ist sie realistisch und durchführbar?
Generische KI-Ideen fallen so automatisch nach hinten.
6. Feedbackkultur stärken
Viele generische Vorschläge entstehen, weil Mitarbeitende nicht wissen, dass sie damit Mehraufwand erzeugen. Vorschlag:
- Kurzes Feedback an Einreicher:
- Warum der Vorschlag nicht qualitätskonform ist
- Wie man ihn verbessern könnte
- Hinweis auf Leitfäden oder Schulungen
Erfahrung zeigt: Schon wenige solcher Rückmeldungen verändern den Einreichstil nachhaltig.
7. Thematische Kampagnen statt offene Ideensammlungen
Statt „einfach Ideen einreichen“: „Problemfokussierte Kampagnen“ starten (z. B. „Verbesserungen im Wareneingang“ oder „Energieeffizienz in Gebäude A“). Vorteile:
- KI-Ideen passen nicht ohne Weiteres.
- Mitarbeitende müssen echte Prozesskenntnisse einbringen.
- Die Ideenqualität steigt deutlich.
8. Rolle des Ideenmanagers stärken: Moderation statt Ausputzer
Der Ideenmanager muss nicht alle Vorschläge allein bearbeiten. Mögliche Entlastungen:
- Fachabteilungen stärker in die Vorbewertung einbeziehen.
- Multiplikatoren (z. B. Improvement Coaches) zum ersten Screening nutzen.
- Regelmäßige Austauschformate, um zu klären, welche Kategorien von Vorschlägen künftig automatisch abgelehnt werden.
Zusammengefasste Kernmaßnahmen (kurz & sofort umsetzbar):
1. Formular verschärfen → konkrete Pflichtfelder einführen
2. Klare Mindestanforderungen kommunizieren
3. Automatischen Vorfilter einführen
4. Leitfaden & Beispiele für gute Ideen bereitstellen
5. Priorisierungskriterien anpassen
6. Feedbackprozesse kurz & klar gestalten
7. Themenkampagnen statt offener Ideeneinreichung
8. Screening auf mehrere Rollen verteilen
Ergebnis: Weniger „KI-Bullshit-Ideen“, mehr echte Verbesserungsvorschläge und massiv reduzierte Belastung.
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Viele eingereichte Ideen stammen inzwischen aus KI-Tools, sind jedoch zu allgemein und ohne Bezug zu realen Unternehmensprozessen, was das Ideenmanagement stark belastet. Um die Qualität zu erhöhen, sollten Einreichformulare um verpflichtende, konkrete Angaben zum Problem, Prozess und Nutzen ergänzt werden. Klare Mindestanforderungen, ein kurzer Vorprüfprozess und eine eindeutige Kommunikation helfen, generische KI-Ideen früh auszufiltern. Leitfäden, Beispiele und themenspezifische Kampagnen unterstützen Mitarbeitende dabei, bessere, kontextbezogene Vorschläge zu entwickeln. Durch gezielte Priorisierung und die Einbindung von Fachabteilungen lässt sich die Arbeitslast im Ideenmanagement zusätzlich deutlich reduzieren.
Nutzen Sie Ihre Ergebnisse des „Kennzahlenvergleichs Ideenmanagement 2025“, um mehr zur derzeitigen Rolle und zu zukünftigen Perspektiven von KI im Ideenmanagement zu erfahren!
Ein nach Stichworten sortiertes Verzeichnis mit Links auf alle bisher erschienenen Beiträge im Blog zum Ideenmanagement finden Sie in diesem Register.
Alle Erwähnungen von Produkten und Unternehmen sind redaktioneller Natur und wurden nicht bezahlt.





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